Findea-Blog abonnieren

Findea-Newsletter

Erbschaftssteuer bei einer interkantonalen Steuerausscheidung

Abhängig davon, in welchem Kanton der Erblasser seinen letzten Wohnsitz hatte, entscheidet sich, ob und in welcher Höhe eine Erbschaftssteuer anfällt. Hinterlässt der Erblasser Immobilien, die sich einem anderen Kanton als seinem Wohnsitzkanton befinden, greift die interkantonale Steuerausscheidung ein, welche den Kantonen erlaubt, den auf sie fallenden Anteil des Gesamtnachlasses zu besteuern.

Aufrechnung einer von Amtes wegen gebildeten Steuerrückstellung

Rückstellungen sind zulässig für im Geschäftsjahr bestehende Verpflichtungen, deren Höhe noch unbestimmt ist. So etwa Steuern, welche im Zeitpunkt der Veranlagung noch nicht veranlagt wurden. Bisherige Rückstellungen, die nicht mehr begründet sind, werden dem steuerbaren Gewinn zugerechnet. Dies betrifft auch von Amtes wegen gebildete Steuerrückstellungen.

Zürcher sagen Ja zur Geschäftsverlustverrechnung bei der Grundstücksgewinnsteuer

Geschäftsverluste dürfen in der Schweiz von der Grundstücksgewinnsteuer abgezogen werden. Zürich war bis anhin der einzige Kanton, in dem dies nicht möglich ist. Das Zürcher Stimmvolk hat am 10. Juni 2018 nun darüber abgestimmt, ob dies geändert werden soll und 53.6 % der Abstimmenden befürworteten die Vorlage. Der Gesetzesänderung geht aber ein langer Weg voraus.

Einkommenssteuersätze in den Kantonen 2018

Bei den Einkommensteuersätzen gibt es 2018 keine Überraschungen. Als einziger Kanton hat Luzern seinen Satz um 0.01 % erhöht. Weiterhin liegen die Zentralschweizer vorne, während die Westschweiz die höchsten Sätze verzeichnet.

Starke Gewinnsteuersenkungen nach SV17

Sollte die Steuervorlage 17 angenommen werden, sinken die Gewinnsteuersätze schweizweit mit Ausnahme von Appenzell-Ausserrhoden und Luzern. Die Höhe der Senkungen variiert jedoch stark. Die Steuerrangliste der Kantone würde bei einer Annahme aber definitiv ein anderes Bild annehmen.

Gewinnsteuersätze in den Kantonen 2018

Auch 2018 bleiben die Gewinnsteuersätze für Unternehmen auf dem gleichen Niveau. Lediglich einzelne Kantone haben ihre Sätze ein wenig gesenkt. Steuerhöhungen gab es hingegen keine. Grössere Änderungen werden erst nach einer allfälligen Annahme der Steuervorlage 17 erwartet.

Unternehmenssteuersätze in der Schweiz 2017

Die meisten Kantone haben für das Jahr 2017 die Gewinnsteuersätze etwas reduziert. Damit setzt sich ein seit zehn Jahre haltender Trend fort. Besonders in den Hochsteuerkantonen ist mit weitern Reduktion zu rechnen. Am niedrigsten sind die Gewinnsteuersätze nach wie vor in der Zentralschweiz.

Individualbesteuerung in der Schweiz 2017

Von 2007 bis 2012 sind die durchschnittlichen kantonalen Spitzensteuersätze moderat zurückgegangen. Seither sind sie wieder ein wenig angestiegen. Am günstigsten lebt es sich in der Zentralschweiz. Das Mittelland und die Westschweiz haben die höchsten Steuersätze.

Kantone wollen Unternehmenssteuern senken

Um die Standortattraktivität nach dem Inkrafttreten der Unternehmenssteuerreform III zu bewahren, wollen die meisten Kantone ihre Gewinnsteuersätze senken und die Einnahmeeinbussen teilweise durch eine erhöhte Dividendenbesteuerung decken.

Was ist eine Domizilgesellschaft?

Eine Domizilgesellschaft ist eine rechtlich und wirtschaftlich selbständige juristische Person, die in der Schweiz eine Verwaltungstätigkeit, aber keine Geschäftstätigkeit ausübt. Den Status einer Domizilgesellschaft können Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Stiftungen erlangen und geniessen daraufhin Steuerprivilegien.

Ältere Einträge