Individualbesteuerung in der Schweiz 2017

Von 2007 bis 2012 sind die durchschnittlichen kantonalen Spitzensteuersätze moderat zurückgegangen. Seither sind sie wieder ein wenig angestiegen. Am günstigsten lebt es sich in der Zentralschweiz. Das Mittelland und die Westschweiz haben die höchsten Steuersätze.

2007 lag der Durchschnitt der kantonalen Spitzensteuersätze noch bei 34.85%. Bis ins Jahr 2012 senkte sich dieser auf 33.37% ab. Seither ist er wieder auf 33.99% angestiegen. Unter dem Strich kam es also zu einer Reduktion von 0.86%.

Wie auch bei den Unternehmenssteuern, ist es bei der Individualsteuer eine kleine Minderheit, welche die absolute Mehrheit der Steuern begleicht. 96.45% der schweizerischen Bevölkerung verfügen über weniger als CHF 200’000.- steuerbares Einkommen im Jahr. Dieser Teil der Bevölkerung kommt für 47.46% der direkten Bundessteuer auf. Die «oberen 5%» wiederum machen 64.6% der direkten Bundessteuer aus, das oberste Prozent schafft es alleine auf einen Anteil von 41.3%.

Zwischen den einzelnen Kantonen gibt es jedoch massive Unterschiede bei der Besteuerung. Es wird jeweils der maximale Steuersatz für eine ledige Person ohne Kinder und Konfession ausgewiesen.

2016 2017
Zug 22.86% 22.86%
Obwalden 24.30% 24.30%
Appenzell Innerrhoden 25.02% 25.02%
Uri 25.49% 25.35%
Nidwalden 25.55% 25.55%
Schwyz 28.21% 28.21%
Appenzell Ausserrhoden 30.48% 30.48%
Glarus 31.56% 31.56%
Luzern 31.17% 31.74%
Graubünden 32.40% 32.18%
Schaffhausen 32.49% 32.29%
Thurgau 32.48% 32.48%
St.Gallen 33.52% 33.52%
Aargau 34.05% 34.05%
Solothurn 34.50% 34.18%
Freiburg 36.02% 36.02%
Wallis 36.50% 36.50%
Basel-Stadt 37.43% 37.43%
Neuenburg 39.04% 39.33%
Zürich 39.76% 39.76%
Jura 40.46% 40.46%
Tessin 40.72% 40.72%
Bern 41.27% 41.27%
Waadt 41.50% 41.50%
Basel-Landschaft 42.17% 42.17%
Genf 44.75% 44.75%

 

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