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Digitalisierung und Steuern: Digitale Wirtschaft

Im letzten Teil unserer Beitragsserie zum Thema «Digitalisierung und Steuern» haben wir Ihnen aufgezeigt, welche Staatsdienstleistungen im Steuerbereich bereits elektronisch abgewickelt werden können. Heute zeigen wir Ihnen auf, welche Problematik die Digitalisierung der Wirtschaft bei der Steuererhebung mit sich bringt.

Digitalisierung und Steuern: E-Government

Die Digitalisierung nimmt unseren Alltag in Beschlag und kaum ein Bereich bleibt dabei verschont. Auch der Bereich Steuern kann sich dem Fortschritt nicht entziehen. Wir zeigen Ihnen in unserer Beitragsserie zum Thema «Digitalisierung und Steuern», welche Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt, aber auch welche Vorteile.

Zürcher sagen Ja zur Geschäftsverlustverrechnung bei der Grundstücksgewinnsteuer

Geschäftsverluste dürfen in der Schweiz von der Grundstücksgewinnsteuer abgezogen werden. Zürich war bis anhin der einzige Kanton, in dem dies nicht möglich ist. Das Zürcher Stimmvolk hat am 10. Juni 2018 nun darüber abgestimmt, ob dies geändert werden soll und 53.6 % der Abstimmenden befürworteten die Vorlage. Der Gesetzesänderung geht aber ein langer Weg voraus.

Steuervorlage 17: Ständerat verknüpft die Vorlage mit AHV

Der Ständerat hat am 7. Juni 2018 erstmals über die Steuervorlage debattiert. Er hat die vorgesehenen Massnahmen, die der Botschaft des Bundesrates zu entnehmen sind, dabei weiter ausgebaut, um beim Parlament und Stimmvolk eine breitere Akzeptanz für die Vorlage zu finden. Insbesondere wurde die Unternehmenssteuerreform mit der Altersvorsorge verknüpft.

Einkommenssteuersätze in den Kantonen 2018

Bei den Einkommensteuersätzen gibt es 2018 keine Überraschungen. Als einziger Kanton hat Luzern seinen Satz um 0.01 % erhöht. Weiterhin liegen die Zentralschweizer vorne, während die Westschweiz die höchsten Sätze verzeichnet.

Starke Gewinnsteuersenkungen nach SV17

Sollte die Steuervorlage 17 angenommen werden, sinken die Gewinnsteuersätze schweizweit mit Ausnahme von Appenzell-Ausserrhoden und Luzern. Die Höhe der Senkungen variiert jedoch stark. Die Steuerrangliste der Kantone würde bei einer Annahme aber definitiv ein anderes Bild annehmen.

Gewinnsteuersätze in den Kantonen 2018

Auch 2018 bleiben die Gewinnsteuersätze für Unternehmen auf dem gleichen Niveau. Lediglich einzelne Kantone haben ihre Sätze ein wenig gesenkt. Steuerhöhungen gab es hingegen keine. Grössere Änderungen werden erst nach einer allfälligen Annahme der Steuervorlage 17 erwartet.

Besteuerung von CBD-Produkten fragwürdig

Der Konsum und Handel mit Cannabis-Produkten mit einem THC-Gehalt von unter 1 % ist in der Schweiz erlaubt, da diese nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt sind. Der Bund besteuert solche CBD-Produkte aktuell wie Tabak. Ob er dies so darf, ist allerdings fragwürdig.

Erste aktive Nutzung des spontanen Informationsaustauschs

Nachdem der Bund angekündigt hat, dass die Liste der Partnerstaaten beim automatischen Informationsaustausch (AIA) um 10 Staaten verlängert wird, gibt es auch beim spontanen Informationsaustausch (SIA) Neuigkeiten. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat erstmals Gebrauch davon gemacht.

Steuerabzüge für Kinderdrittbetreuung sollen erhöht werden

Der Gesetzgeber möchte negative Erwerbsanreize im Steuersystem weiter reduzieren. Darum plant er die Erhöhung der Steuerabzüge für die Kinderdrittbetreuung auf Bundesebene. Aktuell können Abzüge bis maximal 10’100 Fr. gemacht werden. Neu sollen es bis zu 25’000 Fr. sein. Den Kantonen belässt er aber weiterhin ihren Spielraum.

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